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DGAP–KAS Panel: Globaler Süden und die neue Weltordnung

Europe/Lisbon
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DGAP–KAS Panel: Globaler Süden und die neue Weltordnung

Gemeinsames Format mit der Konrad-Adenauer-Stiftung

Der „Globale Süden" ist keine homogene Gruppe – er ist ein politischer Begriff für Länder, die sich zunehmend weigern, die Welt durch die Linse des Westens zu sehen. Indien, Brasilien, Südafrika, die Türkei und viele andere verfolgen eigene Interessen – oft weder pro-westlich noch pro-chinesisch, sondern zutiefst pragmatisch.

Dieses gemeinsame Panel der DGAP und der Konrad-Adenauer-Stiftung fragt: Wie reagiert Deutschland auf diese neue Realität? Was bedeutet „Wertepartnerschaft" in einer Welt, in der strategische Autonomie auch in Lagos, Delhi und São Paulo entschieden wird?

Diskussionspunkte

  • Warum bleibt der Globale Süden im Ukraine-Krieg neutral? Eine ehrliche Analyse
  • Chinas Präsenz in Afrika, Lateinamerika und Südasien: Was kann Europa entgegensetzen?
  • Global Gateway vs. Belt and Road: Kann Europa konkurrieren?
  • Reformbedarf im Multilateralismus: UN, WTO, IWF – wem nützen sie?
  • Deutsche Entwicklungspolitik neu denken: Partnerschaft statt Patronage

Rednerinnen und Referenten

  • Dr. Claudia Major, DGAP
  • Dr. Johannes Vogel, Konrad-Adenauer-Stiftung (Auslandsbüro Brasília)
  • Gastredner: Botschafter der Afrikanischen Union bei der EU
  • Prof. Dr. Melanie Müller, SWP Berlin

Format

Panel mit Inputstatements (je 7 Min.), moderierte Debatte und offene Publikumsfragen. Simultanübersetzung Deutsch/Englisch. Im Anschluss Sektempfang.

Ort

Konrad-Adenauer-Stiftung · Tiergartenstraße 35 · 10785 Berlin